
Good to know
Was ist Kreatin?
Kreatin ist eine natürlich vorkommende Substanz, die im Körper vor allem in Muskeln gespeichert wird. Es wird aus den Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin gebildet und spielt eine wichtige Rolle bei der Energiebereitstellung in den Muskelzellen, insbesondere bei kurzen, intensiven Belastungen.
Ist Kreatin nur etwas für Männer?
Nein – ein weitverbreiteter Irrtum. Auch Frauen können von der Einnahme von Kreatin profitieren. Studien zeigen, dass Kreatin bei Frauen unter anderem zu folgenden Effekten beitragen kann:
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Verbesserung der Muskelkraft und -leistung, insbesondere bei sportlicher Belastung
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Steigerung der muskulären Ausdauer
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Schnellere Regeneration nach dem Training
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Unterstützung der kognitiven Leistungsfähigkeit, insbesondere in Stressphasen oder bei Schlafmangel
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Mögliche Vorteile in den Wechseljahren, z. B. beim Erhalt der Muskelmasse
Gibt es Unterschiede in der Wirkung bei Frauen?
Ja, teilweise. Frauen speichern im Durchschnitt weniger Kreatin in der Muskulatur als Männer, weshalb eine ergänzende Einnahme unter bestimmten Umständen sogar besonders sinnvoll sein kann – etwa bei regelmäßigem Sport oder in Phasen hormoneller Veränderungen (z. B. Menstruationszyklus, Schwangerschaft, Menopause).
Wie wird Kreatin eingenommen?
Die klassische Form ist Kreatin-Monohydrat, das am besten mit Wasser oder einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit eingenommen wird. Üblich ist eine tägliche Dosierung von etwa 3 bis 5 g pro Tag. Eine sogenannte Ladephase ist nicht zwingend notwendig. Achte darauf, dass du grundsätzlich viel trinkst, wenn du Kreatin einnimmst.
Ist Kreatin sicher?
Laut aktueller Studienlage gilt Kreatin-Monohydrat bei sachgemäßer Anwendung als sicher und gut verträglich – auch bei längerfristiger Einnahme. Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen sind möglich, aber in der Regel harmlos. Wichtig: Die Qualität des Produkts sollte geprüft sein (z. B. zertifizierte Reinheit, keine Zusatzstoffe).
Fazit
Kreatin ist nicht nur ein Supplement für Kraftsportler oder Männer – auch Frauen können bei gezieltem Einsatz gesundheitlich und sportlich davon profitieren. Entscheidend ist eine informierte, individuelle Anwendung unter Berücksichtigung der eigenen Ziele und Gesundheit.
Hinweis: Die folgenden Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Bitte konsultiere vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln eine Ärztin, einen Arzt oder eine qualifizierte Fachkraft.
Skinny Fat – Schlank, aber nicht stark
Was bedeutet Skinny Fat?
Auch wenn du äußerlich schlank wirkst: Skinny Fat bedeutet, dass dein Körper wenig Muskelmasse und gleichzeitig verhältnismäßig viel Körperfett hat. Der normale Body-Mass-Index (BMI) kann täuschen – dein Körperbau entscheidet mehr über Gesundheit als die Zahl auf der Waage.
Dieser Zustand kann riskant sein: Wenig Muskelmasse bedeutet einen niedrigeren Grundumsatz, schlechtere Haltung und geringere Leistungsfähigkeit — und das Wohlbefinden leidet.
So entsteht Skinny Fat
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Häufiger Grund: Crash-Diäten oder stark eingeschränkte Ernährung, wodurch der Körper eher Muskulatur als Fett abbaut.
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Bewegungsmangel oder einseitiges Training (z. B. nur Ausdauer/Cardio statt Krafttraining).
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Zu wenig Protein und Nährstoff-Bewusstsein — der Körper bekommt nicht, was er braucht, um kräftig zu bleiben.
Woran du erkennen kannst, ob du betroffen bist
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Du wirkst schlank oder normalgewichtig – fühlst dich aber „nicht definiert“, hast weiche Körperpartien oder fühlst dich kraftlos.
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Deine Kleidung passt „gut“, aber du fühlst dich nicht wirklich stark oder fit.
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Du bist unzufrieden mit Straffheit oder Körpergefühl — trotz angeblich gesundem Gewicht.
Was du tun kannst -
der Fit-Femme-HB-Weg
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Krafttraining statt Diätfokus
Baue gezielt Muskeln auf – 2–4 Mal pro Woche Ganzkörper- oder frauengerechte Trainingspläne. Muskeln bringen Form, Kraft und Energie. -
Bewusste, nährstoffreiche Ernährung
Achte auf ausreichend Protein und gesunde Nährstoffe – das unterstützt Muskelaufbau und Stoffwechsel. -
Kontinuität & Geduld statt Crashsalat
Vermeide radikale Diäten — langsame, nachhaltige Veränderungen sind der Schlüssel. -
Ganzheitlich denken: Körper & Wohlbefinden
Muskelaufbau bedeutet nicht „Muskeln wie ein Bodybuilder“, sondern: ein Körper, der sich stark, stabil und gesund anfühlt.
Unser Standpunkt zu Body Positivity
Body Positivity ist für uns kein Trend – sondern Verantwortung.
Verantwortung für den eigenen Körper, die eigene Gesundheit und das eigene Leben.
Wir stehen für Selbstannahme, Respekt und Stärke.
Aber wir lehnen eine Auslegung von Body Positivity ab, die Fettleibigkeit verherrlicht, ungesunde Lebensweisen beschönigt oder Krankheit als Normalzustand darstellt.
Was Body Positivity für uns nicht ist:
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kein Schönreden von Übergewicht
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kein Verharmlosen von Bewegungsmangel
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keine Rechtfertigung für ungesunde Ernährung
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keine Ausrede gegen Veränderung
Selbstliebe bedeutet nicht, alles hinzunehmen.
Selbstliebe bedeutet, für sich zu sorgen.
Was Body Positivity für uns bedeutet:
✅ den Körper respektieren
✅ ihn stärken statt bewerten
✅ Verantwortung übernehmen
✅ Gesundheit über Trends stellen
Ein Körper, der bewegt wird und gute Nahrung bekommt,
findet seine gesunde Form von selbst.
Unsere Philosophie
Body Positivity heißt für uns nicht Stillstand –
sondern Entwicklung.
Nicht Perfektion.
Sondern Bewusstsein.
Nicht Anpassung an Ideale –
sondern Fürsorge für den eigenen Körper.
FitFemmeHB steht für echte Stärke.
Echte Gesundheit.
Echte Selbstachtung.
Unsere Botschaft ist:
„Du bist wertvoll genug, gut für dich zu sorgen.“
Haftungsausschluss: Die Inhalte auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine medizinische oder ernährungswissenschaftliche Beratung dar. Für individuelle Fragen zur Supplementierung konsultiere bitte eine Fachperson.
Quellen und wissenschaftliche Grundlagen
Die Aussagen in diesem Beitrag basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Veröffentlichungen, unter anderem:
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Kreider, R.B. et al. (2017). International Society of Sports Nutrition position stand: safety and efficacy of creatine supplementation in exercise, sport, and medicine. Journal of the International Society of Sports Nutrition, 14(1), 18.
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Smith-Ryan, A.E. et al. (2021). Creatine supplementation in women’s health: a lifespan perspective. Journal of the International Society of Sports Nutrition, 18(1), 65.
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Rawson, E.S., Venezia, A.C. (2011). Use of creatine in the elderly and evidence for effects on cognitive function in young and old. Amino Acids, 40(5), 1349–1362.
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Romero-Corral et al., European Heart Journal
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Harvard Health Publishing
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American Council on Exercise (ACE)